Kulturbühne-Rechthalten


Start


Im Jahr 2008 haben wir in Rechthalten ein 235 Jahre altes Bauernhaus gekauft, welches unter Kulturgüterschutz steht. Dieses Haus stand bereits seit über 30 Jahren leer und bedurfte so eines umfassenden Um- und Ausbaus, den wir bis zum Oktober 2009 durchführten.

Einzig die ehemalige Heubühne, die uns als Lager für Baumaterial diente harrte noch ihrer Bestimmung.


Je mehr wir uns mit diesem „Freiraum“ beschäftigt haben, umso mehr wuchs die Idee hier einen Ort zu schaffen für kulturelles Erleben, für Begegnungen und Ausstellungen. So eröffneten wir im Juni 2012 die KuLtuRbühne Rechthalten. Mittlerweile haben wir bereits einige Hochzeitsapéros, Konzerte und Ausstellungen durchgeführt.

Ziel

Hier bei uns geht es um das  Er-leben schöner Momente.

An anderen Orten dieser Welt geht es leider noch immer ums  Über-leben widriger und ungerechter Lebensumstände.

 

Aus diesem Grunde haben wir es uns zum Ziele gesetzt mit dem Erlös sämtlicher Veranstaltungen die Lichtbrücke Handorf zu unterstützen. Dies ist ein Verein der wahrlich eine Erfolgsgeschichte geschrieben hat. 1978 wurde die Lichtbrücke Handorf gegründet als Zweig der Lichtbrücke e.V. in Engelskirchen, die Mathilde von Lüninck-Knipp bereits etwa 5 Jahre zuvor gegründet hat.

 

Es ging in der Arbeit des Vereins zunächst um die Heilung des Vitamin A Mangel bedingten grauen Stars. Die Behandlung eines Blinden kostete anfangs 26,- DM.

 Die Frage wie man Armut und Mangelernährung als Ursache von Erblindung begegnen kann rückte einige Jahre später in den Vordergrund und führte zu folgenden Pfeilern:

  • Schulische Grundbildung für die Kinder der Landlosen
  • Berufliche Ausbildung für die Jugendlichen
  • Kleinkredite und Trainingsmassnahmen für die Eltern zum Aufbau eines Einkommens

Mittlerweile betreut die Lichtbrücke Handorf 85 Vorschulen in denen die Kinder der Landlosen auf den Besuch staatlicher Schulen vorbereitet werden.

Jugendliche erlernen in einem neu erbauten Berufsausbildungszentrum den Beruf des Schneiders, Elektrikers, Schreiners oder Mechanikers und viele Familien haben sich mit Hilfe zinsloser Kleinkredite ein Einkommen geschaffen, das es ihnen ermöglicht aus der

Armut hinauszukommen und ihre Kinder zugunsten

schulischer Bildung von der Arbeit für die Familie freizustellen.

Was uns besonders motiviert ist die Tatsache, dass die Projekte der Lichtbrücke nicht hier erdacht werden und somit Gefahr laufen an den Bedürfnissen der Bengalen vorbei zu ziehen, sondern dass die Menschen dort aufgefordert werden Ideen aufzuzeigen, diese zu planen und Prioritäten zu entwickeln für deren Durchführung dann auch die nötige Motivation vor Ort vorhanden ist.

Ein weiterer Punkt den wir wichtig finden ist der, dass die reiche Kultur der Bengalen Eingang findet in die

Umsetzung der Projekte vor Ort -  sei es in den Schulen, sei es in der Wahl der Ausbildungsberufe oder der Gestaltung des gefertigten Produkts.

 

So schliesst sich der Kreis – Kultur dort Kultur hier!

 

Hier erfahren mehr über die Lichtbrücke e.V.